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Die Stadt besitzt zwei Kathedralen aus dem 12. und 16. Jahrhundert. Diese beiden Gebäudekomplexe sind miteinander verbunden. Besonders interessant sind Spuren der Zeit, die man an den Kathedralen ablesen kann. Nach dem Erdbeben von Lissabon im Jahre 1755 zeichneten sich Risse ab, so dass der Turm der neuen Kathedrale verstärkt werden musste. Die Kathedrale ist Zeuge der langen Tradition als Studentenstadt von Salamanca, wie rote Buchstaben an den Wänden beweisen. Früher war es Tradition nach der Promotion, ein großes "V" für lateinisch "Victor" und seinen Namen an den Dom malen. In der alten Kathedrale erwarten den Besucher ein beeindruckendes Hauptaltarbild, eine Reihe gotischer Grabstätten und im Kapitelsaal eine Gemäldesammlung des 15. und 16. Jahrhunderts. In der neuen Kathedrale ist der Innenraum besonders aufgrund seiner Höhe und inneren Konzeption beeindruckend.
Der Plaza de Major ist nicht nur der größte, sondern auch für viele Besucher und Einheimische der schönste Platz Spaniens. Auf dem 4.400 Quadratmeter großen Platz, im Zentrum der Stadt, kämpften vor Jahren Toreros gegen wilde Stiere. An der Nordseite erhebt sich das barocke Rathaus. Die Uhr auf dem Platz ist sicherlich einer der bekanntesten Treffpunkte für Jung und Alt. So wird die Plaza de Major zu einem der belebtesten Orte in Salamanca.
Eine mit 400 Muscheln aus Sandstein geschmückte Fassade ziert La Casa de las Conchas, das Haus der Muscheln. Der Palast im Plateresco-Stil wurde 1493 von dem Universitätsprofessor Rodrigo Maldonado erbaut. Geschmückt ist das Bauwerk mit dem Symbol der ehelichen Verbindung zwischen dem Sohn des Bauherrn und Doña Juana Pimentel, da in deren Familienwappen die genannten Muscheln zu sehen sind.
Auch im Bereich der modernen Kunst hat Salamanca einiges zu bieten. Das Museo de „Art Nouveau y Art Decó" ist im Casa Lis beherbergt, ein Haus aus dem 20. Jahrhundert. Der Besucher kann hier Kunstwerke aus dem Art-Decó und Modernismus bewundern. Unter anderem findet man Ausstellungsstücke von Manuel Ramos Andrade und René Lalique.
In Salamanca sind viele Statuen von Persönlichkeiten zu finden, die die Stadt geprägt haben. Das Liebespaar Calixto y Melibea traf sich der mittelalterlichen Erzählung zufolge im "Garten der Kupplerin Celestina", wo heute eine Statue an die Liebenden erinnert. Der Seefahrer Christoph Columbus lebte in Salamanca. Auch wenn er für seine Pläne in der spanischen Stadt kein offenes Ohr fand, wurde ihm eine Statue auf der Plaza de Colon gewidmet. Die heilige Teresa von Avila begrüßt die Besucher in Form einer Statue auf dem nach ihr benannten Platz.
Oficina Municipal de Turismo
Plaza Mayor, 14
Tel: 923 21 83 42