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Der Playa de la Concha, der Muschelstrand, trägt aufgrund seiner Form diesen wohlklingenden Namen. Die Felsen und die weitläufige Strandpromenade machen den Muschelstrand zu einer Touristenattraktion. Das königliche Badehaus La Perla del Oceáno liegt direkt an der mit eleganten Geländern und Laternen verzierten Promenade. Charakteristisch sind die Felsmassive, die die muschelförmige Bucht umgeben: der Monte Igueldo und der Monte Urgull. Auf den Felsen finden sich Parks, Museen, Gebäude, ein Leuchtturm und das Wahrzeichen, die Jesusstatue. Im Norden grenzt das Gebiet ans Meer und bietet viele Möglichkeiten zum Spazierengehen oder Angeln.
In dem ältesten Teil San Sebastiáns befindet sich ein ehemaliges Dominikanerkloster in dem das Museum San Telmo untergebracht ist. Der Besucher kann sich von einer vielfältigen Sammlung beeindrucken lassen. Die Archäologie-, Ethnographie- und Gemäldesammlungen sind einen Besuch Wert.
Die Kathedrale Buen Pastor ist die größte der Hafenstadt. Das Bauwerk aus dem Jahre 1897 ist ein Werk des Architekten Manuel de Echave. Im neogotischen Stil gebaut ist die Kathedrale zu Ehren des guten Hirten errichtet worden. Kunstvolle Glasfenster, Zinnen und Wasserspeier schmücken die Kathedrale. Der 75 m hohe Turm bietet einen Ausblick über die ganze Stadt. Innen erwarten den Besucher eine große Krypta und ein Altar mit Statuen von San Antonio und Santa Teresa.
Der Kursaal wurde im Jahre 2000 fertiggestellt und ist ein umstrittenes Gebäude. Die modernistische Architektur mit der Glasstrukturfassade ist nicht jedermanns Geschmack. Der Kursaal wurde an Stelle eines alten Gebäudes im Kolonialstil errichtet. Heute bietet der Kursaal Platz für Kunstausstellungen, Kongresse und Konzerte.
Der "Platz der Verfassung" liegt mitten in der Altstadt von San Sebastián. Eingerahmt ist der Plaza de la Constitution von dreistöckigen Gebäuden im Kolonialstil mit vier Toren, die den Zugang bilden. Früher kämpften Toreros auf diesem Platz gegen wilde Stiere. Von den Balkonen und Fenstern der umliegenden Gebäude konnten reiche Bürger der Stadt das Spektakel beobachten. Heute finden keine Stierkämpfe mehr auf dem Platz statt, dafür finden sich viele Cafés und Bars rund um den Platz, die zum Verweilen und Plaudern einladen.
Der Sidra ist ein herber Apfelwein. Die Apfelweinsaison reicht von Mitte Januar bis Ostern. Zur Apfelweinprobe wird ein Menü gereicht, das für das Baskenland typisch ist und nebenher auch richtig durstig macht. Stockfischomlett, Stockfisch mit Paprika und zum Nachtisch Schafskäse mit Quittengelee und Walnüssen. Die Lage am Meer hat einen großen Einfluss auf die baskische Küche, so sind Fisch und Meeresfrüchte beliebte Speisen.
Besonders bekannt ist San Sebastián für seine aufwendigere Variante der spanischen Tapas. Tapas sind einfache Appetithappen, wie Erdnüsse, Oliven, marinierte Sadellen oder belegte Weißbrote. Diese Spezialität hat es in San Sebastián zu einer so großen Popularität gebracht, dass sogar Wettbewerbe stattfinden, die den besten Pincho der Stadt küren.
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