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Kathedrale von Santiago de Compostela
Die Kathedrale von Santiago de Compostela ist auf den spanischen 5-Cent-Münzen abgebildet. Im Jahre 1075, als die Stadt den Höhepunkt ihrer Blüte erreicht hatte, wurde die berühmte Kathedrale über den Resten einer alten Kirche errichtet. Heute vereint das Gebäude verschiedene architektonische Stile miteinander. Nur das Südportal ist noch in der ursprünglichen Form erhalten. Im Inneren der Kathedrale befindet sich das Butafemeiro, ein 1,60 Meter großes Holzfass, das unter der Decke an einem Seil befestigt ist. Manchmal wird das Fass von mehreren Männern in Schwingung versetzt. Vermutlich diente es früher einmal dazu, die Gerüche der Pilger mit Weihrauch zu übertünchen. Ein goldener Baldachin schmückt den Altar mit einer Holzfigur des Apostels aus dem 13. Jahrhundert. Die Reliquien in der Gruft der Kathedrale sind von besonderer Bedeutung. Unter ihnen ein Kruzifix, das vermutlich aus dem Jahre 874 stammt und einen Splitter des Kreuzes Christi beinhalten soll.
La Plaza del Obradoiro
Die Herkunft des Namens ist bis heute nicht ganz geklärt. Vermutlich wurde dieser abgeleitet aus den Wörtern "Obra de Oro", Arbeit aus Gold. Was auch immer an dieser Herleitung dran ist, das Ergebnis ist jedenfalls glänzend. Auf der einen Seite steht die bereits erwähnte weltberühmte Kathedrale von Santiago de Compostela. Ihr gegenüber befindet sich der Gelmirez-Palast, mit seinen zahlreichen Kreuzbögen und Skulpturen ein wunderschönes Beispiel für romanische Zivilarchitektur. Weitere beeindruckende Gebäude schließen den Platz ein, wie der Rajoy-Palast im neoklassizistischen Stil oder das Kloster "Colegio de San Jerónimo aus dem 15. Jahrhundert.
Centro Galego de Arte Contemporánea
Das Galizische Zentrum für Moderne Kunst ist ein architektonisches Beispiel des modernen Santiago de Compostela. Das Gebäude ist ein Werk des portugiesischen Architekten Alvaro Siza. Zusammen mit dem angrenzenden Park und dem Dominikanerkloster Bonaval bildet das Bauwerk eine harmonische Gesamtordnung. Tradition und Moderne verbinden sich in diesem Teil der Stadt. Von den Terrassen des Gebäudes hat man eine faszinierende Aussicht auf die Stadt. Das kulturelle Angebot des Museums ist vielfältig. Das Museum organisiert Workshops, Konzerte, Theateraufführungen, Vorträge und vieles mehr. Außerdem lassen sich wechselnde Ausstellungen der wichtigsten Künstler der letzten Jahrzehnte betrachten.
Lacón con Grelos
Ist das bekannteste und auch kräftigste Gericht, das in Galizien auf den Tisch kommt, Lacón ist der gekochte Vorderschinken vom Schwein und Grelos sind junge Blätter der Steckrübe.
Pulp a Feira
Die Seekrake, Pulp a Feira, wird als beliebtes Gericht auf Wallfahrten zubereitet. Die Pasteten (Empanadas) sind das kulinarische Symbol Galiziens. Zubereitet werden sie mit unterschiedlichen Füllungen, wie Zwiebeln, Fleisch oder Fisch. Die Hülle besteht aus einer dünnen, mit Safran gewürzten Masse. Diese ist mit Öl eingerieben, damit sie nicht trocken wird.
Jakobsmuscheln
Die Jakobsmuscheln (Vieira) sind besonders in Santiago de Compostela eine kulinarische Spezialität. Im Mittelalter trugen die Pilger auf ihrem Weg zum Grab des Heiligen Jakobs Muscheln an ihren Mänteln. Im Laufe der Zeit sind diese Meeresfrüchte zur Delikatesse geworden.